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Und wieder einmal befinde ich mich in einer „Was zum Teufel machen wir hier eigentlich Situation“. Die zwei berechneten Tage für die 500 km bis La Paz sind seit einem halben Tag vorbei. Nicht mal die hälfte der Strecke haben wir bisher hinter uns gebracht. Und alles um nun vor einem reissenden, breiten Fluss zu stehen? Von der massiven Brücke, die einst die Verbindung sicherte, sehen wir lediglich noch die Stützpfeiler. Die Regenzeit hat ihren Beitrag geleistet.

Wir sind mit Carla und Boris unterwegs. Unser gemeinsames Ziel: La Paz, die inoffizielle Hauptstadt von Bolivien an der Grenze zu Peru.

Schnell merke ich, nicht alle von uns sehen das Hindernis als unüberwindbar. Und so machen sich Boris und Tisi auf in den hüfttiefen, braunen Fluss, auf der suche nach einem Weg zur anderen Seite.

Die Worte „ das sollte passen“ überzeugt mich nicht wirklich. Und doch rollt wenig später ein Auto nach dem anderen durch den Fluss.

Weiter geht die Piste wie bisher. Mit unzähligen Kurven über Berge hinunter in Schluchten und wieder hinauf. Durch kleine Dörfer oder an steilen Abhängen entlang.

Das Ende dieser Strecke bildet die Carretera de la Muerte übersetzt Todesstrasse. Sie galt früher als die gefährlichste Strasse der Welt. Dank einer Umfahrung ist sie heutzutage fast ohne Verkehr und somit eine beeindruckende und beliebte Touristenattraktion.
Einen wirklichen Unterschied der Strasse zu unseren letzten 450 km, können wir jedoch nicht feststellen.

Glücklich und erschöpft kommen wir in La Paz an. Nach sechs, anstatt zwei Tagen!

marc
August 16, 2018 at 20:00 Reply

Hallo Tisi

Tolle Geschichten erlebt und erzählt ihr. Wirklich spannend zu lesen.
Wünsche euch weiterhin viel Spass beim Reisen.

Lieber Gruss

Marc

Edith Grimm
Juni 30, 2018 at 14:55 Reply

Hallo Danielle, hallo Tisi,
es ist eine wahre Freude eure wunderschönen Bilder und die super toll verfassten Beiträge dazu, mit Spannung zu verfolgen! Ich werde an euch dran bleiben!!!
Macht weiter so, und passt gut auf euch auf, damit ihr beide bald Mal wieder mit auf ein Segelboot kommen könnt, was uns sehr freuen würde. Liebe Grüße aus Deutschland/ Ulm , von Edith und Herber Grimm

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